Wenn sich ein Mensch einer Gefahr exponiert, trägt er ein Risiko, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen Schaden davon zu tragen, der von der Gefahr ausgeht.
An erster Stelle sollte die Frage stehen, welchen Gefahren, also welchen intendierten und nicht-intendierten Schäden wir uns als Individuen und Gesellschaft aussetzen wollen. Und erst an zweiter Stelle, sollten wir uns fragen, welches Risiko wir bereit sind zu tragen, also mit welcher Wahrscheinlichkeit wir uns einer bestimmten Gefahr aussetzen wollen. Zumindest alle Personen, die sich der Gefahr ausgesetzt sehen (könnten), sollten an dieser Entscheidung beteiligt sein.
Die menschenleere Fabrik ist das gängige Ziel der zunehmenden Automatisierung. Der Mensch wird nur noch als Anhängsel einer Maschine gedacht, die möglichst autonom funktioniert. Zugleich soll der Mensch als Cyborg Einzug in diese technischen Gebilde erhalten, bei der dann nur das vermeintlich Beste beider Seiten zur Geltung kommt: die menschliche Intelligenz und Kreativität sowie die Unsterblichkeit und Fehlerfreiheit der Maschinen. Bleibt nur die Frage, ob nicht doch mal eine Kugel in dem Revolver steckt mit dem der Mensch
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spielt.
Viele leicht erreichbare Ölvorkommen sind bereits aufgebraucht, doch ein Verfahren, das feste Gesteinsschichten durch kleine Erdbeben gezielt aufbricht, um darin gespeichertes Öl und Gas zu erreichen, genannt "Fracking", katapultierte die USA wieder an die Stelle des zweitgrößten Erdölproduzenten der Welt. Leider wird nicht immer alles freigesetzte Gas und Öl abgepumpt. Manchmal gerät Gas auch ins Trinkwasser und von dort durch die Wasserleitung bis nach Hause. Und wenn das Wasser in deinem Badezimmer brennt wie im Dokumentarfilm "gasland", wenn Brunnen explodieren und du deine Nachbarn nur noch mit Gasmaske siehst, dann hast du beim
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leider richtig Pech gehabt.
Aufgrund von erhöhten Stickoxidwerten geht das Umweltbundesamt von 6.000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr in Deutschland aus. Die Erhebung und Berechnung dieser Zahl ist umstritten. Eindeutig ist jedoch, dass es 2,6 Millionen Unfälle in Deutschland allein im Jahr 2017 gab. Hierbei wurden über 300.000 Menschen leicht oder schwer verletzt und 3.180 Menschen getötet. Insgesamt verlieren jedes Jahr weltweit 1,3 Millionen Menschen ihr Leben bei einem Autounfall. Als (globale) Gesellschaft müssen wir uns ernsthaft fragen, ob wir bereit sind, uns der Gefahr “Automobilität” auszusetzen und bereit sind dieses
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nicht nur für uns, sondern auch für andere zu tragen.